Pressemitteilung Nr.39
Belarus betrachte Italien als seinen wichtigen politischen und wirtschaftlichen Partner in Europa und sei bereit, die bilaterale Zusammenarbeit in allen Bereichen ernsthaft zu entwickeln. Dies erläuterte der belarussische Präsident A.Lukaschenko beim Treffen mit dem Regierungschefs Italiens S.Berluskoni in Minsk am 30.November 2009.
Während des mehrstündigen Gesprächs wurden Stand und Perspektiven des Zusammenwirkens in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Industrie, Investitionen und Bankwesen, Transport und Logistik, Wissenschaft, Bildung und Kultur erörtert.
Eine Reihe von bilateralen Verträgen wurde unterzeichnet, darunter das Abkommen über die Wirtschaftskooperation, das die Gründung einer Belarussisch-Italienischen Wirtschaftskomission vorsieht, die Doppelbesteuerungskonvention, das Memorandum zwischen der belarussischen Regierung und dem Konzern Finmekkanika über die Zusammenarbeit im Transport- , Energie-, Raumfahrt- und Sicherheitsbereich. Außerdem wurde es vereinbart, dass in Belarus eine italienische Industriezone geschaffen wird.
A.Lukaschenko unterstrich, dass alle getroffenen Vereinbarungen ein festes Fundament für die Vertiefung der Wirtschafts- und Investitionskooperation bilden und die Rahmenbedingungen für die aktive Zusammenarbeit der Unternehmer von zwei Ländern schaffen. Der belarussische Staatschef bezeichnete die Beziehungen zwischen den beiden Ländern als eine privilegierte Partnerschaft und bedankte sich für die Unterstützung der italienischen Seite auf der internationalen Arena.
S.Berluskoni äußerte seinerseits die Meinung, dass das bilaterale wirtschaftliche Kooperationspotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft sei und bekräftigte seine Bereitschaft, eine Delegation der italienischen Wirtschaft persönlich nach Minsk zu bringen.
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