Pressemitteilungen

Print version
21 October 2009 A.Lukaschenko zu aktuellen Fragen der Außenpolitik

Pressemitteilung Nr.36

Die Republik Belarus unterstützt die Schaffung eines gerechten und ausgeglichenen Systems der internationalen Beziehungen, damit vernünftige Kompromisse geschlossen werden können. Das erklärte das belarussische Staatsoberhaupt bei der Überreichung der Beglaubigungsschreiben von 11 ausländischen Botschaftern in Minsk.

Der Auffassung des Präsidenten nach, sollte der Platz eines jeden Landes in den internationalen Beziehungen nicht durch das militärische Potenzial bzw. politische und wirtschaftliche Ressourcen bestimmt werden, sondern vom realen Beitrag zur Lösung der neuen Herausforderungen, dem verantwortungsvollen Handeln und Achtung der Mentalität, Kultur, politischer und religiöser Ansichten der anderen Partner, von der Offenheit, Ehrlichkeit und dem Humanismus abhängen.

Auf die Beziehungen der Republik Belarus zur EU eingehend, brachte der belarussische Staatschef seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die negativen Tendenzen der vergangenen Jahre durch gemeinsame Anstrengungen der beiden Seiten endlich überwunden werden können.

Belarus bietet der Europäischen Union an, vorhersehbare und konstruktive Beziehungen auszubauen, insbesondere auf den Gebieten, die für Europa wichtig sind. Eine neue Etappe in den Beziehungen im Zusammenhang mit der Östlichen Partnerschaft ermöglicht die Ausweitung der Zusammenarbeit auf mehrere Bereiche wie Handel, Investition, Visa-Erleichterungen, Transport und Logistik – so A.Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt äußerte die Meinung, dass Belarus nicht vor die Wahl zwischen EU und Russland gestellt werden soll, weil sich das Land von Anfang an zu einer multivektoralen Außenpolitik bekannt habe. Dabei sei es aussichtslos, die Republik unter Druck zu setzen, unterstrich A.Lukaschenko.




View full news list »